Das war der Girls Day bei BRANDAD

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Jungs mögen Mathe und Technik, Mädchen lieber Sprache und Pferde. Und falls du gerade (wenn auch nur für einen Moment) innerlich genickt hast, hängst du in veralteten Rollenbildern fest.
Wenigstens bist du damit nicht alleine: Erst vor kurzem hat eine internationale Forschergruppe herausgefunden, dass Lehrkräfte männliche Schüler in Mathematik besser bewerten, als es die objektiven Leistungen zulassen. Bei weiblichen Schülern passiert exakt dasselbe in sprachlichen Fächern. Da steckt keine böse Absicht dahinter, aber es ist doch ein Zeichen, warum wir aktiv daran arbeiten müssen, Geschlechterklischees aufzubrechen, zumindest wenn wir an einer diversen Zukunft interessiert sind.
Und so sieht es aus, wenn wir bei BRANDAD aktiv gegen Geschlechterklischees anarbeiten:
Am Girl's Day 2024 im April haben wir uns 18 Mädels zwischen 10 und 18 Jahren eingeladen und ihnen gezeigt, wie vielfältig die Aufgaben und Berufsbilder in einem IT-Unternehmen sind. Software-Entwicklerinnen sitzen nämlich nicht nur vor dem Bildschirm und tippen kryptische Zeichenketten in kompliziert aussehende Eingabefenster, nein, sie tüfteln, kommunizieren und analysieren, sie organisieren, brainstormen und feedbacken, sie entwicklen, sie präsentieren und sie lösen. Und all das haben wir unsere jungen Gästinnen auch aktiv ausprobieren lassen. Dank der Einsatzbereitschaft von rund 10 Kolleginnen und Kollegen ließen wir die Girls ...
- ... in einem eigens entworfenen Escape-Room an ihren Codeknackerfähigkeiten arbeiten – dazu mussten sie suchen, analysieren und sich absprechen, Probleme von verschiedenen Seiten durchdenken, Muster erkennen und sich sicher durch Zahlensysteme bewegen. Mit immensem Erfolg! Die Mädchengruppen lösten den Raum souverän in Zeitspannen, auf die unsere erwachsenen Testpersonen neidisch sein können!
- ... in einer UX-Aufgabe eine moderne Webanwendung konzipieren. Dazu mussten die Teilnehmerinnen kreativ denken, sich gegenseitig Feedback geben und anschließend mit den gesammelten Informationen iterieren. Eine spannende Aufgabe, die zur Software-Entwicklung dazugehört, mit Coden aber herzlich wenig zu tun hat.
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... in eine Lego-PO-Challenge antreten, bei der es darum ging, mal konkrete und mal unkonkrete Kundenwünsche an ein Lego-Bauteam so zu kommunizieren, dass am Ende auch ohne Bauanleitung ein Produkt entsteht, das funktioniert und die Projekt-Anforderungen erfüllt. Schwieriger als gedacht!
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... mit Scratch ins Programmieren mit einer visuellen Programmiersprache hineinschnuppern. Mit einfachen Blöcken lassen sich darin recht schnell und intuitiv auch komplexe Programmabläufe zusammenstecken – mit superschnellen Erfolgserlebnissen.
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... in einem interaktiven Krypto-Workshop viel über Verschlüsselung und Passwortsicherheit lernen.
Danke an alle, die mitgeholfen haben, diesen Tag zu einem Erfolg werden zu lassen – vor allem aber auch an unsere jungen Hauptpersonen, die uns (mal wieder) gezeigt haben, dass Mädchen und IT entgegen aller Klischees wunderbar zusammenpassen. You can do IT!